„Zu neuen Ufern aufbrechen bedeutet auch, den sicheren Hafen zu verlassen.“

Angelika Mack

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72 Stunden-Aktion – ein emotionaler Rückblick

Die 72 Stunden sind um. 72 Stunden, in denen in großen Teilen Deutschlands über 100.000 Jugendliche soziale und gemeinnützige Projekte durchgeführt haben. 72 Stunden, die für alle Beteiligten zahlreiche neue Erfahrungen in Sachen Gemeinschaft, Zusammenhalt und Solidarität gebracht haben. 72 Stunden – schade, dass sie schon wieder vorbei sind.

Logo 72 Stunden-Aktion 2009Vor 5 Jahren stand auch ich mit der KjG-Rheinau knöcheltief im Schlamm als wir im Rahmen der damaligen 72-Stunden-Aktion das Außengelände unseres Kindergartens umgebaut haben. Es war eine richtig “geile” Aktion, die uns gezeigt hat, dass auch Unmögliches möglich ist wenn man nur miteinander arbeitet. Es war damals und auch dieses Jahr wieder beeindruckend was in so kurzer Zeit alles möglich ist.

72 Stunden-Aktion 2009: Die Ruhe vor dem Sturm 72 Stunden-Aktion 2009: Auch der Koordinationskreis packt an 72 Stunden-Aktion 2009: Die Armbänder erreichten Kultstatus

Dieses Jahr durfte ich die selbe Aktion (wenn auch insgesamt um Einiges größer) mal aus einem anderen Blickwinkel miterleben. Ich war im Koordinationskreis Rastatt, der sich um die Gruppen im Dekanat Rastatt gekümmert hat. Für 18 Gruppen mussten passende Projekte gefunden werden, im Hintergrund musste so Einiges vorbereitet werden, damit wir 72 Stunden lang bei allen Problemen Ansprechpartner, Helfer und “Dienstleister” sein konnten.

72 Stunden-Aktion 2009: Boxauto "fahren" in Iffezheim 72 Stunden-Aktion 2009: Großbaustellen landauf, landab 72 Stunden-Aktion 2009: Achtung, Ehrenamt in Aktion!

Und dann gab es auch während der gesamten Aktion zahlreiche Besuche bei den Gruppen an den Projektplätzen. Und egal wohin wir kamen, überall war dieselbe klasse Stimmung zu spüren. Jede Arbeit wurde mit einem Lächeln auf dem Gesicht erledigt, keiner war sich zu schade für etwas, Jede und Jeder war einfach nur froh dabei zu sein, Spaß zu haben und große Taten und Projekte zu vollbringen. Ob es nun darum ging einen Lagerfeuerplatz anlegen, ein Maifest oder einen Volkslauf für den guten Zweck zu veranstalten, Kindergarten zu streichen oder deren Außengelände in Schuss zu birngen – alle Erwartungen an die Aktion wurden übertroffen.

72 Stunden-Aktion 2009: Jede Arbeit kann Spaß machen 72 Stunden-Aktion 2009: JedeR und alles kann helfen 72 Stunden-Aktion 2009: Geschafft! Das war die 72 Stunden-Aktion 2009.

Jetzt wo ich anderthalb Tage nach Ende der Aktiondiese Zeile schreibe, bin ich zwar noch ziemlich müde und geschafft aber immer noch emotional ziemlich aufgewühlt. Trotz allem Stress im Hintergrund war es seit Langem wieder mal eine richtig geniale Aktion, die ich so schnell nicht werde vergessen können. Wir müssen uns eigentlich gegenseitig auf die Schulter klopfen, denn jeder Einzelne hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass die 72-Stunden-Aktion 2009 zu dem werden konnte, was sie war. Auch sind viele neue Kontakte zwischen den teilnehmenden Gruppen entstanden, die sich vorher gar nicht kannten. Schade, dass jetzt wieder der Alltag beginnt. Aber wenn wir es schaffen auch nur ein kleines Bißchen dieses Elans und der Stimmung mitzunehmen, die die letzten Tage vorgeherrscht haben, könnte dieser etwas weniger eintönig werden. Und damit fangen wir am besten gleich an…

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