„Nur wer ein neues Tor öffnet, kann seine eigenen Wege gehen.“

Angelika Mack

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Das erste Mal als Gespannsführer

Es war der Tag, auf den ich jahrelang hingearbeitet hatte und was mir geholfen hat mich immer wieder aufs Neue zu motivieren wenn es Mal einen Rückschlag gab. Heute war es dann soweit und ich durfte das erste Mal nach Nordbaden um dort mit eigenen Linienrichtern ein Spiel der Kreisliga (entspricht bei uns der Bezirksliga) zu pfeifen – Spaß hat’s gemacht und Lust auf mehr.

Ich war schon ziemlich aufgeregt und habe mich vielleicht genauso darauf gefreut wie ein Kind auf die Bescherrung an Weihnachten. Am Spielort war es dann schon quasi Business as usaual, mit dem klitzekleinen Unterschied, dass ich nun die Ansprache bei der Platzrunde machte und nicht einem Schiedsrichter zuhörte. Noch einmal riefen wir uns in Gedächtnis was wichtig ist um das Spiel gut über die Runden zu bringen. Warmmachen, Trikot überstreifen, Platzkontrolle und dann das Einlaufen. Jetzt konnte es losgehen.

Torhüter im Tor, kurzes Nicken zum 1. Assistenten, kurzes Nicken zum 2. Assistenten und dann der Anpfiff. Ich konnte mich schnell auf die neue Situation einstellen, da man im Gespann weniger zu laufen hat. Immer wenn ich rausschaute, sah ich einen souveränen Assistenten, der mir auch die nötige Sicherheit gab. Das Spiel lief zwar anders, als von der Tabellenkonstellationen zu erwarten war, aber trotz am Ende 2:6 gelben Karten, konnten wir durchaus zufrieden sein. Natürlich gab es auch in der Pause schon Einiges zu besprechen und aus so einem Spiel habe ich auch viel Verbesserungspotential mitgenommen. Was? Das muss hier nicht unbedingt gesagt werden.

An dieser Stelle will ich nur noch zwei Dinge erwähnen: Danke Lukas und Atta, war ein klasse Spiel mit zwei super Assistenten! Und das Essen nach dem Spiel – es gab Wildschweingulasch mit Rotkraut und Semmelknödel – war ebenso spitze wir unsere Betreuung vor Ort. Und jetzt: Lust auf mehr :-)

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